☼ Vegetation auf Sardinien - Flora & vielerlei Pflanzen auf Sardinien!

Sardiniens Pflanzenvielfalt und die Vegetation im Überblick! Sardinien Pflanzen, Heilpflanzen, Nutzpflanzen und vielem mehr! Sardinien Vegetation & Pflanzen auf Sardinien!

Diese leidenschaftliche Zusammenfassung hilfreicher Hinweise rund um die Pflanzenvielfalt sowie generell die Vegetation auf Sardinien,sollen Ihnen einen Überblick über die Highlights der Pflanzen und Flora auf Sardinien geben. Sardiniens Vegetation hat sehr viel zu bieten. Weiter unten finden Sie allerhand Pflanzen auf Sardinien welche Naturliebhaber zur informativen Vorbereitung helfen werden.


Farbenfroh, artenreich und mediterran: Sardiniens einzigartige Vegetation

Wer kann sich Sardinien ohne Olivenbäume*, Orchideen* und Mittelmeermacchia vorstellen? Mit mediterranem Flair und atemberaubender Flora präsentiert sich Sardinien.


Geprägt durch unterschiedlichste Landschaften wie Granitfelsen, Bergmassive, weite Hügel, Hochflächen, Kalkfelsen und mächtige Decken aus Vulkangestein ergeben sich beste Bedingungen für eine vielschichtige und artenreiche Flora auf Sardinien. In Kombination mit dem warmen Mittelmeerklima, das durch die Nähe zu Nordafrika ganzjährig auf der Insel herrscht, bietet sie wertvollen Lebensraum für eine vielfältige Pflanzenwelt. Der Wechsel von trockenen, heißen Sommern und milden Wintern begünstigt das Gedeihen verschiedenster faszinierender Pflanzen auf Sardinien. Allein über 2500 unterschiedliche Blütenarten sind Teil der üppigen Vegetation Sardiniens. Zusammen mit Korsika bildet Sardinien sogar eine eigene Florenprovinz.

Berühmt ist Sardinien als orchideenreiche Insel. Über 40 verschiedene Orchideenarten gibt es auf der zweitgrößten Insel im Mittelmeer, unter denen sich auch einige Raritäten befinden. Sie tragen maßgeblich zur farbenfrohen und üppigen Vegetation auf Sardinien bei.

Gerade im Frühling zeigt Sardinien sein schönstes Gesicht mit bunten Blütenteppichen und einer üppigen Pflanzenpracht. Das liegt nicht zuletzt an der weit verbreiteten, wohlduftenden Macchia. Das wilde, mediterrane Landschaftsbild und die dichte Vegetation Sardiniens werden zu einem großen Teil von ihr geprägt. Durch ihre von Ort zu Ort variierende Zusammensetzung sorgt die Mittelmeermacchia für viel Abwechslung in Sardiniens Flora. Häufig besteht sie aus relativ niedrigen Gewächsen mit einer Höhe von ein bis zwei Metern. Ganz typisch für sie sind Pflanzenarten mit lederartigen, immergrünen Blättern wie etwa Immortelle, Erdbeerbaum, Köttelbecke, Rosmarin, Zypressenkraut und Steinlinde. Neben diversen Kletterpflanzen, Farnen und Eichenbäumen kann sich das immergrüne Unterholz auch aus giftigen Pflanzen zusammensetzen. Unter diesen fallen gerade der Fingerhut und die Pfingstrose mit ihren farbigen Blüten in der Macchia auf. Der wild wuchernde Unterwald kann aber auch viele andere spanende Formen annehmen. In der Region Anglona besteht die Macchia etwa aus Johannesbrot- und Mastixbäumen, Ginster, Erika und Olivenbäumen. Dieses Gebiet um die Mündungen des Coghinas fällt durch eine besonders hohe Artenvielfalt auf. Als wichtiger Bestandteil der vielseitigen Vegetation Sardiniens ist die facettenreiche Mittelmeermacchia auch Lebensraum und Nahrungsquelle für zahlreiche Wildtiere und Vogelarten. Nicht nur Tiere nutzen die Pflanzen der Macchia als Nahrungsquelle. So sind die duftenden Kräuter wie Rosmarin*, Lavendel* und Mastix mit ihren Aromen aus der sardischen Küche nicht weg zu denken. Berühmt ist auch der sardische Likör* aus den Beeren der Myrte, die in der Mittelmeermacchia heimisch ist.

Die im mediterranen Raum heimische Garigue ist ebenfalls vorherrschend unter den Pflanzen Sardiniens. Dieses offene, mediterrane Strauchheidengewächs bildet sich aus dem Mittelmeermacchia heraus. Es präsentiert sich variantenreich mit verschiedensten Zwergsträuchern. Häufig besteht die Garigue aus Erika, Lavendel und Zistrosen.

Eine Besonderheit auf der vielfältigen Insel ist das Ökosystem an den Küsten. Hier gibt es zahlreiche geschützte sowie besonders viele endemische Pflanzenarten, die nur hier existieren. Der große Reichtum an Pflanzen auf Sardinien nimmt hier ganz spezielle Formen an. So sind hier etwa dicht bewachsene Tamerisken und Schilfrohr vorzufinden. Besonders spannend sind die Teile der Strände, die unter Wasser stehen, in denen faszinierende Wasserpflanzen wie Neptungras wachsen. Meeresfenchel und Phönizischer Wachholder gedeihen in direkter Meeresnähe an den Steilküsten. Gerade an den Küsten der Ogliastra gibt es eine sehenswerte Pflanzenwelt in den abgelegenen Gebieten, in denen insbesondere die Alge Posidonia Oceanica vorherrschend ist. Die spannende Vegetation an Sardiniens Küsten trägt zum hohen Erlebniswert der außergewöhnlichen Natur bei.

In Strandnähe stehen häufig auch Pinienwälder. Pinien und Palmen werden auf Sardinien auch als Holzlieferanten zur Anfertigung von Souvenirs oder Möbeln verwendet. Dass Sardiniens Vegetation mit einer außergewöhnlichen Pflanzenvielfalt begeistert, liegt nicht zuletzt an der farbenfrohen Vielfalt an Nutzpflanzen. Eine wichtige Rolle unter den Nutzpflanzen Sardiniens ist die Weinrebe. Die sonnenreiche Insel ist ideal zum Anbau von sardischem Wein*. Aber auch eine bunte Vielfalt an Obst und Gemüse wird auf der Mittelmeerinsel angebaut. Aromatische Zitrusfrüchte gedeihen auf der sonnenverwöhnten Insel besonders gut.

Sardiniens eindrucksvolles, wildes Landschaftsbild wird maßgeblich auch durch die antiken Wälder geprägt. In sardischen Wäldern herrschen Steineichen vor sowie Johannisbrotbäume, Ölbäume, Wachholder und Flaumeichen. Als Highlight in der Vegetation Sardiniens gelten zweifelsohne die uralten Olivenbäume in Santa Maria Navarrese, die mehr als 1000 Jahre alt sein sollen. Auch eine Vielzahl an jahrhundertealte Eiben in den hiesigen Wäldern zählt zu den Besonderheiten unter Sardiniens Pflanzen.

Wer die vielfältige Vegetation in Sardiniens Wäldern hautnah erleben möchte, dem empfiehlt sich ein Ausflug in den Wald von Montes in Ostsardinien. Gerade für Liebhaber von ausgiebigen Treckingtouren und für herrliche Wanderungen mit der Familie ist das Waldgebiet zwischen dem höher gelegenen Tal des Cedrino bis hin zum Flumineddu genau das Richtige. Auf einem Gebiet von 4586 Hektar erstreckt sich der eindrucksvolle Steineichenwald in der Umgebung von Orgosolo in der Provinz Nuoro. Er ist vor allem durch die riesigen Steineichen geprägt, die teilweise schon mehrere Jahrhunderte alt sind und in der Form einen besonderen Stellenwert im gesamten Mittelmeerraum besitzen. Sehr sehenswert ist dabei vor allem der Steineichenwald von Sas Baddes, in dem sich ein Nuraghendorf befindet. Hier bekommt man einen einzigartigen Blick in die sardische Vergangenheit. Außer den Gigantengräbern und den als Pinnetos bekannten typischen Hirtenunterständen aus Holz und Laub gibt es hier eine überwältigende Vegetation zu entdecken. Neben den beeindruckenden Steineichen wachsen im Wald von Montes noch weitere Baumarten wie Eiben und Ahorn. Er ist zudem Standort der florierenden, mediterranen Pflanzenwelt mit wild wuchernden Buschgewächsen wie Stechpalmen, Pfingstrosen, Erdbeerbäumen* und Steinlinden, die die Vegetation Siziliens so eindrucksvoll und abwechslungsreich macht. Zahlreiche Tiere fühlen sich in dieser lebhaften Pflanzenwelt zu Hause. Neben Wildtieren leben hier auch viele Vögel wie Habichte, Tauben, Sperber, Königsadler und viele mehr, sodass der Wald von Montes auch Vogelliebhabern viel zu bieten hat. Sogar das Mufflon ist hier noch zu finden, das als Symbol für die unberührte Natur Sardiniens gesehen werden kann.

Immer wieder eine Reise wert sind die Naturreservate und Nationalparks auf Sardinien. Sie tragen nicht nur zur Erhaltung der einzigartigen Fauna und Flora Sardiniens bei, sondern bieten auch unvergessliche Naturerlebnisse. Der Nationalpark Gennargentu -Supramonte ist mit seinen atemberaubenden Buchten und steilen Felswänden, geheimnisvollen Grotten und einer einzigartigen Süßwasserquelle besonders beeindruckend. Durch das herrliche Klima, die besondere geografische Position und die isolierte Insellage konnte sich in Sardinien eine Vielfalt an Naturschönheiten entwickeln, die ihres Gleichen sucht.
 

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